Elekktroschokk Festival - 17. + 18.04. Adelsheim

Am 17. Und 18 April fand das Elekktroshokk-Festival zum ersten mal in Adelsheim statt… Band mäßig bestand das Billing aus relativ vielen größtenteils unbekannteren Künstlern, was aber, wie ich bemerken muss keine Fehlentscheidung war....

Am 1. Tag kam ich leider etwas spät und verpasste die ersten Bands leider auch Schneewittchen, welche ich doch sehr gern gesehen hätte. Schon am Einlass, war die Security freundlich und erklärte mir den Weg zu beiden Bühnen. Weiterhin war der erste Tag doch leider sehr chaotisch was die Spielzeiten der Bands anging, nach dem Plan konnte man nichtmehr gehen. So landete ich dann bei F.O.D welche mir persönlich doch zu poppig waren. Sorry Leute aber Modern Talking muss echt nicht sein! Weiterhin war der erste Tag doch leider sehr chaotisch was die Spielzeiten der Bands anging, nach dem eigentlichen Plan konnte man sich nichtmehr ausrichten. Da ich dachte, das  Bei einigen Bands wie Straftanz gab es dann doch auch mal drei Stunden Verspätung. So kam es dann auch, das ich statt wie geplant bei Straftanz erst mal bei Kaos Frequenz,  Eisenfunk und später bei Santa hates You landete, was so aber nicht mal schlimm war, da alle drei Bands mich persönlich doch durch gute Auftritte überzeugten.

Glücklicherweise, bekam  ich den Auftritt von Straftanz noch von Anfang bis Ende mit, verpasste dadurch aber leider Das Ich. Die Stimmung bei Straftanz war einfach super. Sie spielten zwar nicht so viele Lieder doch, am Ende holten sie sogar noch das Publikum mit auf die Bühne, also alles in allem ein sehr lockerer Umgang mit den Fans beim Konzert. Drauf durfte wer wollte. Im nachhinein hörte ich dann aber, dass ich nicht viel verpasst hätte, dass sie nur 2 Songs spielten und einen davon auch nur mit der Hälfte des eigentlichen Textes. Grund dafür war laut aussagen der Festivalbesucher, das sich der Sänger aufgrund von Rückenschmerzen entschuldigen ließ, doch das sollte noch nicht alles sein, ich hakte noch einmal beim Veranstalter nach, welcher mir dann sagte, das sich die Band getrennt habe. Sehr schade wie ich finde, da ich sie doch sehr gerne mal live erlebt hätte, so viel zu ich geh nachher mal hoch und schau mal rein.

Ebenfalls am ersten Tag spielten Cephalgy, vor diesem Tag kam ich auch bei dieser Band leider nicht in den Genuss eines Liveauftritts, Spielerisch und auch gesanglich haben sie mich doch überzeugt, alles in allem ein weiteres gutes Konzert des ersten Tage. Phase 3, welche auch am ersten Tag spielten, hörte ich mir nur kurz an, da es mir musikalisch nicht sehr zusagte, ich hörte aber von mehreren Festivalbesuchern, welche ich fragte, das es ein durchaus guter Auftritt war. Den Abschluss des ersten Abends bildeten für mich Heimatærde, deren Auftritt ich doch sehr beindrucken fand, auch bei der Bühnenshow wurde (als Leihwache am Bühnenrand) das Publikum mit einbezogen. Musikalisch überzeugte mich die Band doch überwiegend positiv.

Frozen Plasma hätte ich zwar gerne noch gesehen, doch die Müdigkeit ließ es nichtmehr zu, gerade, da ich noch fahren musste. Ich hörte am nächsten Tag nur, das sie ziemlich spät anfingen, der Auftritt insgesamt aber auch gut war.

Der zweite Tag ich kam um ca. 13:00 an, da es ja schon um 13:30 mit Lennart losgehen sollte, leider sagten Cylix an diesem Tag ab und es verschob sich alles um eine Stunde, wobei als erstes mal die Frage aufkam ob es denn nun so wie gestern endet… Doch dem war glücklicherweise nicht so, es wurden auch recht schnell vom Veranstalter neue Pläne ausgehängt, nach welchen man sich auch richten konnte.
Zum Auftritt von Lennart, welche ja so nicht ganz als Band zu sehen sind, sondern eher als Musikalisch untermalte Multimediashow, welche sich dem Irakkrieg widmet. Wer den Soundcheck mitbekam weiß nun auch, das es in der schwarzen Szene einen Dieter Bohlen gibt. Zum eigentlichen Auftritt kann ich für mich nur sagen, das ich ihn mehr als gelungen fand. Sehr gut hier war gerade auch die Dokumentation, die musikalische Untermalung einfach stimmig und die Atmosphäre gelassen.

Nach Lennart, gab es dann nochmals ca. eine Stunde Pause, welche so aber schon vorher als diese eingetragen war. Leider sagte mir ungefähr zu dieser Zeit auch meine Kamera, dass ihr Akku so gut wie leer sei, also beschloss ich mir den Rest für ein Paar letzte Bilder bei Agapesis und natürlich Welle:Erdball auf zu heben.

Nun ja, Goja Moon Rocker und leider auch die Restlichen Bands davor, verpasste ich dann leider doch fast vollends, da ich draußen noch redete und bekam so nur ca. die letzte Minute des letzten Liedes mit der Band mit, schade eigentlich. Interessant hörte es sich allemal an. Folgend widmete ich mich dem Auftritt der Band Skorbut, welchen ich doch als überwiegend positiv in meiner Erinnerung behalte., diese wurden aber leider abgedreht da sie dir Zeit des Auftritts überschritten, welche doch ziemlich genau eingehalten wurde von den Bands, die einzige Band von der ich auf dem gesamten Festival eine Zugabe sah und auch hörte das sie eine gab war Welle:Erdball, aber dazu nachher mehr.
Unten ging es dann erstmal munter weiter für mich mit der Band Kontrast, welche sich doch recht gut machte auf der Bühne, auch hier war die Stimmung gut und das Publikum gelassen. Agapesis, eine Band von der ich vorher leider noch nie etwas gehört habe, sollten nun oben auf Stage 1 loslegen.

Die ersten Klänge stimmten an und ich dachte mir nicht viel dabei, dann aber setzte der Gesang ein, welch Stimme. Sie fügte sich meiner Meinung nach richtig gut in die Musik mit ein, zwar verstand ich leider die Texte nicht, da diese auf französisch waren, vom Klang her einfach einprägend für mich. Die Bühnenshow, fing zwar relativ harmlos an, entwickelte sich dann aber doch während des Auftritts. In den SM- und Erotikbereich also doch eine recht nette Abwechslung.

In Suicide Booth, schaute ich auch nur mal kurz rein, da ich den Auftritt von Novastorm nicht verpassen wollte, doch was ich hörte, hörte sich nicht einmal schlecht an, falls es sich nochmal ergibt, so werde ich sie mir auf jeden Fall länger ansehen.  Novastorm kamen mir vor wie die Band mit den heftigsten Bässen des ganzen Festivals. Was mir aber durchaus zusagte, alles in allem eine weiter hörenswerte Band, um die ich, wenn es sich denn nochmal ergibt in den Genuss eines Auftritts zu kommen keinen Bogen machen werde. Im Gegenteil.

Klangstabil war der nächste und auch vorletzte Act des Abends für mich, ab und an etwas ruhige, für mich doch schon zu ruhige Klänge, doch alles in allem auch sehr stimmig. Dann aber der Act, auf den wie es schien, alle nur gewartet haben. Welle:Erdball. Vor der Bühne wurde es doch schon fast voll, auf jeden Fall hatten sie definitiv die meisten Zuhörer des ganzen Wochenendes, was aber auch mehr als gerechtfertigt war. Der Auftritt bestätigte mir das deutlich. Die Auswahl der gespielten Lieder: Deine Augen, 23, Deutsche Jugend, Starfighter F104G, Vw-Käfer, Der Telegraph und andere. Wie vorhin schon kurz erwähnt, die einzige Band von der ich mitbekam und es auch miterlebte: Die Zugabe.  Alles in allem nebst Straftanz der beste Auftritt des gesamten Festivals, wie ich finde. Ich freue mich schon jetzt auf das nächste Konzert dieses Band welches ich miterleben werde. Vielleicht ja nächstes Jahr auf dem Elekktroshokk.

Das Elekktroshokk-Festival zusammengefasst, kann man als kleines aber feines Festival bezeichnen. Es war sehr friedlich, die Leute gut drauf und die Security nett und hilfsbereit. Einziges Manko wie schon erwähnt der erste Abend, aber was ja nicht ist, kann ja noch werden. Ich würde es auch nächstes Jahr in Adelsheim wieder Begrüßen.
Hier auch nochmal ein Danke an die Veranstalter und Organisatoren, welche sich dan reingehängt haben das es so gut Klappt.

Carpe Noctem euer Raphael. 

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