Gut ein Jahr nach den Aufnahmen zu "A Flood of Resentment" befindet sich das Pforzheimer Electronic-Wave-Projekt Burntime wieder im Studio. Der neue Silberling trägt den verheißungsvollen Namen "Somewhere Inside". Burntime lassen sich hierzu diesmal so viel Zeit wie möglich, denn dieses Werk soll dem Projekt zu dem insgeheim erhofften regionalen Durchbruch verhelfen.
In Sachen Produzent wurde wieder auf Altbewährtes gesetzt. Marc Jüttner, der schon an das Vorgängeralbum Hand angelegt hatte, wurde auch diesmal wieder beauftragt, im Lederfabrikstudio Enzberg das Bestmögliche aus Burntime herauszuholen. Zusätzlich konnte mit Dennis Hoppe das "vierte Paar Ohren" gewonnen werden. Burntime erwarten das Album, das sie schon immer produzieren wollten.
Nach der Vorproduktion, die im November begann, folgen nun ab Februar die Gesangsaufnahmen zu "Somewhere Inside". Mit einer Veröffentlichung kann voraussichtlich Mitte/Ende März gerechnet werden. In diesem Zeitraum wird ein weiterer Meilenstein in der Geschichte von Burntime abgeschlossen, und man setzt einiges auf diese Produktion. In Planung ist weiterhin ein erster Gig, der das bisherige Studioprojekt an die Öffentlichkeit bringen soll.
13 Stücke wird das neue Album beinhalten und für Abwechslung ist reichlich gesorgt. Von poppigen Wavesongs, ruhigeren Stücken bis hin zu Tanzflächen-Melodien ist alles enthalten. Private wie auch allgemeingültige Dinge werden in den Texten verarbeitet. Nachdem die textlichen Seiten der Musik bisher ausschließlich vom Mastermind Dede wahrgenommen wurden, wird "Somewhere Inside" auch Texte von Katja und einem Gastschreiber (Wolfgang Blazejak) enthalten. Eines haben diese Songs jedoch weiterhin gemeinsam: die pure Elektronik im Stile Ende der 80er/Anfang der 90er.
Der Opener des Albums "Body Scouting" zielt ohne Umschweife auf die schönste Nebensache der Welt, Sex. Vermehrt trifft man auch wieder auf völlig in Deutsch gehaltene Texte, die schon immer Bestandteil des Projekts waren. Mit "She cast the Spell", "Corroded Earth" oder "Das Erwachen" hofft man einen Nachfolger für "Perfect Intercourse" von der "Portrayal"-EP geschaffen zu haben. Letzterer könnte Dank DJ Dave auf der Röhre-Party vielleicht für den einen oder anderen ein Begriff geworden sein. ("Thanks, Dave!"). "Dreamworld" wurde von Katja eingebracht, ein sehr schöner Text und man gab sich viel Mühe, den passenden Sound dazu zu finden. Der Abschluß dieses Albums bildet das instrumentale "Abgang". Der Name ist hierbei Programm, dunkel und traurig einen jeglichen Abschied einläutend...............vielleicht bis zum nächsten mal.
Alle weiteren Tätigkeiten sind von der Resonanz auf dieses Album abhängig. Man hofft, daß die investierte Arbeit durch eine zahlreiche Hörerschaft belohnt wird. Das Projekt Burntime bedankt sich im Voraus bei allen, die zu diesem Werk beigetragen haben und bei jenen, die "Somewhere Inside" in Ihre Sammlung aufnehmen werden. Ein besonderer Dank geht an Thomas Vögele, den "Hoffotografen" von Burntime und an Joa, der das Bild für das Cover fotografierte und zur Verfügung stellte.
Die CDs von Burntime werden in kürze auch über unseren neuen Onlineshop auf Stuttgart-Schwarz, der in den nächsten Wochen online geht, erhältlich sein.
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